Bei der Erfindung von Trends oder bei der Umbenennung alter Weisheiten in neue, besser verkäufliche Marketingerrungenschaften („Alter Wein in neuen Schläuchen“) war die Zunft der Marketer schon immer einfallsreich. Das ist Gott sei Dank so, denn schließlich gehört Einfallsreichtum zu einer Tugend im Marketingbereich. Aber in Zeiten der Digitalisierung geistert fast jede Woche ein Heilsbringer aus dem Marketing durch die Gazetten. Wie es einmal ein Bekannter ausdrückte: „Früher hat man pro Jahr eine Sau durchs Dorf getrieben, heute ist es jede Woche eine“.

So viel Aufmerksamkeit von außen ist sicherlich schön für das Marketing. Aber die Praxis, v.a. die Beratungspraxis wird dadurch nicht unbedingt leichter. (Angehende) Mitarbeiter verlieren oft den Blick für das gesamte System und hier für das Wesentliche. Mitarbeiter auch. Die Universitäten kommen kaum hinterher. Wenn schon früher ein gewaltiger Abstand zwischen Lehre und Praxis festzustellen war, ist es bei der heutigen Schlagzahl noch um ein Vielfaches ausgeprägter.

Auch die Kunden verlieren den Überblick. „Der neueste Trend ist Inbound-Marketing! Was? Nein, das ist doch nur ein Derivat von Content Marketing und alt bekannten Zutaten! Wie passt das eigentlich zusammen mit dem klassischen Marketing, das noch mit den 4 „Ps“ (Product, Price, Place, Promotion) ins Rennen ging bzw. dann sukzessive z. B. auf die 7 „Ps“ erweitert wurde? Und dann ist da ja auch noch Influencer Marketing – wie grenzt man das eigentlich zu PR ab…? Nein, das ist doch klassisches Social Media? Ist Social Media eigentlich ein Channel oder eine Technologie? Nein, das ist doch eine Philosophie! Handelt es sich hierbei um einen Bestandteil im strategischen Marketing Mix oder im operativen? Social Media operativ, das geht auf gar keinen Fall, das muss auf jeden Fall mit in die Strategieentwicklung! Wenn Social Media, dann bitte auch SEO! Schließlich werden heute 99% der abgesetzten Güter „gekauft“ und nicht „verkauft“. Der Kunde hat kein offenes Ohr mehr für penetrante Sales Mitarbeiter! Sales ist sowieso eine andere Welt und viel wichtiger als Marketing. Sales sorgt für den wahren Umsatz. Das stimmt nicht! In vielen Marketing Management Abhandlungen ist Sales nichts weiter als ein Kanal, wenn auch ein sehr wichtiger und immerhin mit dem Titel „Speerspitze des Marketings“ bedacht….“So oder ähnlich könnte die Diskussion aussehen, wenn man sämtliche Stimmen aneinanderreiht.

Um den Überblick zu behalten und diesen den Kunden, Mitarbeitern oder Bewerbern zu vermitteln, muss man schon zu den neuesten Technologien greifen. Virtual Reality ist hier eine fantastische Möglichkeit, auch für das Marketing. Es gibt schon viele vereinzelte Anwendungen, die über die klassischen VR-Branchen hinausgehen (z. B. Tourismus, Events, Games usw.) Aber über eine Anwendungsmöglichkeit ist man sich weitgehend einig: VR eignet sich hervorragend für das Visualisieren und erlebbar machen von Datenströmen und Zusammenhängen. Durch die Vielschichtigkeit der Erlebnisvermittlung bei Virtual Reality geht das auch bei komplexen Zusammenhängen sehr gut. Virtual Reality – der perfekte Anwendungsfall für das Marketing!

Damit unsere Mitarbeiter, Kunden und Interessenten nicht den Überblick verlieren worüber wir gerade sprechen, haben wir das ganze Marketing Universum systematisiert, so wie wir es sehen. Da eine Vielzahl von Perspektiven in Echtzeit abrufbar sein muss, haben wir uns für eine Virtual Reality Umsetzung des Marketings entschieden, basierend auf einer 3D-Echtzeitprogrammierung. Das steigert nicht nur den Lerneffekt, sondern vermittelt die Inhalte auf eine hoch emotionalen, einzigartige Weise. Das bleibt im Kopf. Konzipiert, designt und programmiert wurde das JETSTREAM Marketing Universum von der Münchener Virtual Reality Agentur  Time in the Box.

An Ideen für einen Ausbau mangelt es nicht: Diese gehen vor allem für die Steigerung des Erlebnisses inhouse. So sollen beispielsweise Bewerber gemeinsam mit einem JETSTREAM Experten durch das Universum fliegen. Gut, dass Time in the Box auch Erfahrungen mit  Robotik hat. Dies kann man bei den diversen verschiedenen Virtual Reality Devices nutzen…

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